Art Journal: Mai 2015

Dieser Post hat lange auf sich warten lassen, und aus gutem Grund:

Ein Art Journal ist eine wahnsinnig persönliche Sache. Man drückt darin intime Gedanken und Gefühle aus, oft sogar unabsichtlich, einfach durch die Gestaltung der Seiten. Das dann der Öffentlichkeit zu präsentieren ist nicht einfach – und wenn man sich damit nicht wohl fühlt, ist es ja auch vollkommen in Ordnung, sein Art Journal für sich zu behalten.

Als Kreativblogger ist das allerdings ein wenig schwierig – wenn meine hauptsächliche kreative Betätigung wegfällt, worüber blogge ich denn dann? Deswegen habe ich heute den Sprung gewagt: Hier sind einige Seiten dieses Monats.

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So etwas wie die Titelseite dieses Monats. Ich hatte mit dem Hintergrund (ja, ich habe jeden einzelnen Pfeil gemalt..) eigentlich etwas ganz anderes vor, aber manchmal muss man der Inspiration einfach folgen. Die Titelseite war übrigens nicht die erste Seite, die ich gestaltet habe, sondern eine der letzten – hebt sie euch ruhig auf, am Anfang ist sie oft ein bisschen einschüchternd…

 

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Die linke Seite ist ein wenig von Get Messy inspiriert – rechts Gedanken, die ich mir beim Fußball-Gucken (ja wirklich…) zum Abstiegskampf und der Zufälligkeit von Glück und Unglück gemacht habe.

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Neulich auf Facebook gesehen: „Mach eine Liste der Dinge, die dich glücklich machen. Mache eine zweite Liste der Dinge, die du täglich tust. Vergleiche…“

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Links: Die Seite hat sich durch das Bild ergeben. Rechts die einzige Seite dieses Monats, die tatsächlich 1:1 aus einem „Get Messy“-Prompt übernommen wurde: Gestalterisch auf eine geometrische Form konzentriert und inhaltlich eine Antwort auf einen Songtext von Mumford & Sons: „We will run and scream, you will dance with me, we’ll fulfil our dreams and we’ll be free.“

Übrigens: Die meisten der Hintergründe hatte ich vorgefertigt. Ich kann euch das wirklich nur empfehlen – habt immer einen Stapel vorbereiteter Hintergründe zur Hand. Wenn ihr eine Seite anfangt, blättert die Hintergründe durch und lasst euch inspirieren, ganz oft ergibt sich durch die Wahl des Hintergrundes die Gestaltung wie von selbst.

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