Lieblingswohnung: Vorratsgläser verschönern

Als wir vor sechs Monaten umgezogen sind, habe ich ehrlich gesagt erwartet, dass meine erste eigene Wohnung quasi ein Real-Life Pinterest-Board wird. Ich hatte so viele coole DIY-Ideen gesammelt! Aber ein halbes Jahr später sieht meine Wohnung aus wie… naja, eine Wohnung eben. Die meisten Ideen sitzen immer noch auf meinem Pinterest-Board und warten auf Umsetzung. Also: höchste Zeit wird’s!

Eine gute Idee, wenn man vor lauter Projekten nicht weiß, wo man anfangen soll: Kleine Brötchen backen. Auch kleine, schnell umzusetzende Projekte können schon eine tolle Wirkung haben. Für mein erstes Projekt habe ich mich von diesem Post inspirieren lassen.

Die Vorratsgläser dort fand ich sehr hübsch, allerdings stelle ich es mir für meine Zwecke unpraktisch vor, wenn sie undurchsichtig sind. Unsere Vorratsgläser werden oft auch dazu benutzt, angebrauchte Konserven (passierte Tomaten zum Beispiel) umzufüllen und im Kühlschrank aufzubewahren. Da finde ich es praktischer, wenn man direkt sehen kann, was drin ist. Wer will, kann die Gläser aber natürlich auch wie im Original mit weißem Lack einsprühen.

Ansonsten braucht ihr: Acrylfarbe, Klarlack, Schleifpapier, Klebe-Etiketten falls gewünscht, und natürlich Gläser – zum Beispiel leere Gurken- oder Marmeladengläser.

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Ich stehe zur Zeit total auf mintgrün. Die Farbe habe ich mir mit weißer und dunkler Acrylfarbe selbst gemischt, man kann sie aber sicher auch fertig kaufen. Ich empfehle, alle Deckel in der gleichen anzumalen, weil das später in der Küche schön einheitlich aussieht. Natürlich kann man das Ganze aber auch bunter gestalten. Wer will, kann sogar Muster auf die Deckel malen…

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Bevor ihr die Deckel bemalt, sollten sie mit dem Schleifpapier leicht angeraut werden, dann hält die Farbe besser. Ich empfehle außerdem, nach dem Trocknen eine zweite Schicht Acrylfarbe aufzutragen. Am Schluss kommt Klarlack drüber, dann hält die Farbe länger!

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So sehen meine fertigen Gläser aus. Die Etiketten gab es vor einiger Zeit bei Butler’s, zusammen mit dem weißen Stift zum Draufschreiben. Natürlich tun es aber andere Etiketten auch – oder ihr lasst sie ganz weg. Ich habe eine Reihe Gläser ohne Etikett gelassen, weil sie zur Aufbewahrung von Resten im Kühlschrank gedacht sind und ich sie natürlich nicht jedes Mal umetikettieren möchte. (Wer Tafelfolie für die Etiketten benutzt, kann sie aber auch mit Kreide beschriften, so wie das im Original-Post gemacht wurde).

Das Ganze dauert wirklich nur ein paar Minuten, wenn man mal von der Zeit absieht, die die Farbe zum Trocknen braucht. Das Ergebnis kann sich trotzdem wirklich sehen lassen. Also das perfekte DIY-Projekt für den (Wieder-)Einstieg: Kleiner Aufwand, große Wirkung!