Mini-Wohnung: 5 Tipps zur Weihnachtsdekoration

Der Lieblingsmensch und ich wohnen in einem traumhaft schönen und zentral gelegenen Stadtteil. Dafür mussten wir am Platz ein wenig sparen – unsere kleine Altbauwohnung hat knapp 40 Quadratmeter. Das macht die Weihnachtsdekoration zu einer kleinen Herausforderung: Wie mache ich die Wohnung hübsch, ohne sie zu überladen?

Es gibt unzählige Anregungen und Tutorials für Weihnachtsdekoration. Außerdem noch mindestens genauso viele Läden und Online-Shops, wo man sich hübsche (handgemachte) Weihnachtsdekorationen kaufen kann. An Inspiration mangelt es also bestimmt nicht. Die Frage ist nur: Wie dekoriert man eine Mini-Wohnung, ohne sie gleich vollzustopfen? Ich habe fünf Tipps für euch gesammelt.

Mamas Weihnachtsdekoration

Mamas Weihnachtsdekoration

1. Weniger ist mehr

Ist klar, oder? Wenn überall Deko herumschwirrt, sieht die Mini-Wohnung gleich zu voll aus, oder im schlimmsten Fall sogar unordentlich. Es muss ja vielleicht kein ganzer Weihnachtsbaum sein. Ein paar schön arrangierte Zweige können auch sehr hübsch sein und wirken in einem kleinen Raum natürlich auch ganz anders als in einem 50-Quadratmeter-Wohnzimmer. Minimalismus lautet das Zauberwort… Erin von Reading My Tea Leaves hat da ein wunderschönes Beispiel mit kleinen Fichtenzapfen im Angebot.

2. Weihnachtsdekoration muss nicht klassisch sein

Klassische Weihnachtsdekoration hat die seltsame Eigenschaft, dass sie sich erstens von selbst im Karton zu vermehren scheint, und zweitens oft hart an der Grenze zum Kitsch kratzt. Wer in einer Miniwohnung lebt, hat sehr wahrscheinlich auch beim Kauf von Deko sein Budget im Auge. Billige Weihnachtsdekoration rutscht aber sehr schnell ins Kitschige ab. Also lasst die elektrischen Plastikkerzen mit dem Glitzerschnee und auch sonst alles, was blinkt, leuchtet, funkelt oder sich dreht, besser im Ein-Euro-Laden stehen. Auch mit wenig Budget kann man selbst tolle, schlichte und wunderschöne Dekoration zaubern. Hier ein Beispiel, das ich toll finde: Einen schönen Ast, Papier und Faden, mehr braucht es nicht!

3. Kerzen, Kerzen, Kerzen.

Es gibt kaum etwas, das schneller festlich-gemütliche Stimmung schafft als Kerzenlicht. Ein Adventskranz bietet sich natürlich in der Vorweihnachtszeit an. Wer keinen Platz hat für einen ganzen Adventskranz, kann alternativ auch ein Teelicht mit einigen Zweigen auf der Fensterbank drapieren. Dieses Jahr habe ich meines tatsächlich ganz frech bei Penny gekauft – selbst gemacht ist natürlich noch schöner!

Foto: P. Wendler

Foto: P. Wendler

4. Nutzt eure Fenster!

Nicht nur zum Rausgucken, meine ich. Ohnehin ist es ja um diese Jahreszeit viel zu früh dunkel, als dass man abends aus dem Fenster noch etwas sehen würde. Das macht das Fenster zu eurer Leinwand. Lichterketten, selbstgebastelte Sterne, Tannenzweige… am Fenster nimmt eure Dekoration so gut wie keinen Platz weg und wirkt trotzdem. Wie wäre es denn mit einer Wimpelkette? Wenn ihr weihnachtlich gemusterte Stoffreste zu Hause habt oder Geschenkpapier benutzt, wird daraus eine schnelle, schöne Deko-Idee.

5. Macht, was ihr wollt

Ich saß gerade vor dieser Liste und fragte mich, ob man das überhaupt so posten kann. Was ist, wenn ihr total auf kitschige Weihnachtsdekoration steht und nichts lieber wollt, als eure Miniwohnung komplett damit zu überladen?

Dann macht das! Diese Liste ist als Anregung zu verstehen. Wenn euch etwas anderes besser gefällt, dann macht etwas anderes! Am Ende müsst ihr ja mit der Dekoration glücklich sein. Also haut rein, viel Spaß!

 

 

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